Erscheinungsbild: Der Épagneul Breton ist ein kleiner bis mittelgroßer Vorstehhund mit kompaktem, muskulösem Körperbau. Die Widerristhöhe liegt bei etwa 47–51 cm, das Gewicht zwischen 14 und 18 kg. Damit zählt er zu den kleinsten Vorstehhundrassen überhaupt. Viele Hunde werden mit einer natürlichen Stummelrute geboren.
Fell und Farbe: Das Fell ist mittellang, leicht gewellt und pflegeleicht. Typische Farbkombinationen sind Weiß-Orange, Weiß-Braun (kastanienbraun), Weiß-Schwarz sowie Dreifarbig.
Wesen: Bretonen gelten als lebhaft, intelligent, anhänglich und sehr menschenbezogen. Sie sind leicht erziehbar und lernwillig, neigen aber zu großem Temperament und Bewegungsdrang. Als Familienhund brauchen sie viel Auslastung, körperlich wie geistig.
Jagdliche Eigenschaften: Als Vorstehhund zeigt der Bretone ein ausgeprägtes Anzeigeverhalten (Vorstehen) vor dem Wild, gute Nase, hohe Ausdauer und Wendigkeit auch in dichtem Gelände. Er wird traditionell zur Jagd auf Federwild eingesetzt, apportiert zuverlässig und arbeitet eng mit dem Jäger zusammen.
Verwendung heute: Neben seiner Rolle als Jagdhund hat sich der Bretone auch als sportlicher Familien- und Begleithund etabliert, etwa im Agility oder Dog-Dancing – vorausgesetzt, sein hoher Bewegungsbedarf wird erfüllt.