Erscheinungsbild: Der Épagneul de Saint-Usuge zählt zu den kleineren französischen Vorstehhunden. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von 45 bis 53 cm, Hündinnen von 41 bis 49 cm, das Gewicht liegt zwischen 13 und 23 Kilogramm. Optisch weist er Ähnlichkeiten zum deutschen Kleinen Münsterländer auf.
Fell und Farbe: Typisch sind lange, hängende Behangohren und ein mittellanges, leicht gewelltes Fell, meist in Weiß-Braun gescheckt oder getupft.
Wesen: Der Épagneul de Saint-Usuge gilt als Hund für Jagd und Familie mit einem sanften und zugleich energiegeladenen Wesen. Er ist kinderlieb, gutmütig und gut sowohl als Familien- wie auch als Jagdhund zu halten, braucht dabei aber viel Auslauf. Zusätzlich wird ihm ein ausgeprägter Appetit nachgesagt.
Jagdliche Eigenschaften: Ursprünglich wurde die Rasse zur Schnepfenjagd in schwierigem Gelände gezüchtet; heute wird sie vielseitig als Vorstehhund auf Haar- und Federwild, am Wasser wie im Feld eingesetzt. Sie gilt als vielseitig, gehorsam, mit guter Nase und robust.
Gesundheit: Die Rasse gilt allgemein als robust, kann aber für bestimmte Erbkrankheiten anfällig sein – so wurde Hüftgelenksdysplasie festgestellt, die das Risiko einer Hinterbeinlahmheit birgt. Die langen, hängenden Ohren begünstigen zudem Ohrenentzündungen, weshalb regelmäßige Kontrollen wichtig sind. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 12 bis 14 Jahren.